Ein schönes Ausländerkind (2024) ist der Debütroman der TikTokerin, Kabarettistin und Juristin Irina (Nachname unbekannt), die seit der Covid-Pandemie unter dem Künstlernamen Toxische Pommes viel Aufmerksamkeit gewonnen hat. Der Roman beleuchtet die Komplexität der Fluchterfahrung und der Identitätsbildung in multikulturellen Gesellschaften, wobei die Fluidität von Begriffen wie „Zugehörigkeit“ und „Heimat“ sowie die herausfordernde Natur der Integration hervorgehoben werden. Die Geschichte folgt einer bürgerlichen Familie, die vor dem Krieg in Jugoslawien nach Österreich flieht. Obwohl ihre Erfahrungen weniger dramatisch sind als die manch anderer, sind sie dennoch zutiefst belastend, enthüllen Alltagsrassismus und hinterfragen das assimilationsbasierte Integrationsmodell. Sprache ist ein zentrales Thema, das sowohl als Barriere als auch als Mittel zur Integration dient. „Was hat uns Österreich gekostet?“, fragt die Ich-Erzählerin, nachdem die drei Familienmitglieder die ersehnte österreichische Staatsbürgerschaft endlich erhalten haben. Die bittere und schmerzhafte Antwort am Ende des Romans verrät den hohen Preis der Integration.

Der Preis der Integration in postmigrantischen Gesellschaften: Der Roman Ein schönes Ausländerkind von Toxische Pommes

GIOVANNINI, E
2025-01-01

Abstract

Ein schönes Ausländerkind (2024) ist der Debütroman der TikTokerin, Kabarettistin und Juristin Irina (Nachname unbekannt), die seit der Covid-Pandemie unter dem Künstlernamen Toxische Pommes viel Aufmerksamkeit gewonnen hat. Der Roman beleuchtet die Komplexität der Fluchterfahrung und der Identitätsbildung in multikulturellen Gesellschaften, wobei die Fluidität von Begriffen wie „Zugehörigkeit“ und „Heimat“ sowie die herausfordernde Natur der Integration hervorgehoben werden. Die Geschichte folgt einer bürgerlichen Familie, die vor dem Krieg in Jugoslawien nach Österreich flieht. Obwohl ihre Erfahrungen weniger dramatisch sind als die manch anderer, sind sie dennoch zutiefst belastend, enthüllen Alltagsrassismus und hinterfragen das assimilationsbasierte Integrationsmodell. Sprache ist ein zentrales Thema, das sowohl als Barriere als auch als Mittel zur Integration dient. „Was hat uns Österreich gekostet?“, fragt die Ich-Erzählerin, nachdem die drei Familienmitglieder die ersehnte österreichische Staatsbürgerschaft endlich erhalten haben. Die bittere und schmerzhafte Antwort am Ende des Romans verrät den hohen Preis der Integration.
2025
978-3-8325-6028-7
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